Donnerstag, 9. März 2017

Ghetto-Slang und vielen Dank an euch!


Immer mal wieder heißt es, Aschenkindel sei im Ghetto-Slang verfasst, und dann denke ich: Wisst ihr denn überhaupt, was Ghetto-Slang ist? Diese Rezensenten überschätzen mich maßlos. Selbst, wenn ich es ernsthaft versuchen würde, könnte ich niemals einen echten Ghetto-Slang verschriftlichen. Ich kann so einiges, aber im Imitieren von Dialekten und Ethnolekten war ich schon immer eine totale Niete :-D. Doch worum es mir bei diesem Post eigentlich geht: Ich wollte mich bedanken für wirklich JEDE Rezension, auch die weniger hübschen. Was ich allerdings nur deswegen so locker tun kann, weil die Mehrheit der Rezensionen wirklich sehr schmeichelhaft für meine Bücher ist. Also vielen, vielen Dank dafür! Was ich ganz unglaublich fand: Bei Audible wurden innerhalb von drei Monaten über 1000 Rezensionen für Aschenkindel gepostet! Bei Amazon sind es jetzt schon 460. So viele Rezensionen hatte bisher noch kein Amazon-Buch von mir und ihr könnt sicher sein, ich lese sie alle. Vielen lieben Dank dafür <3!

Dienstag, 28. Februar 2017


Großer Jubel, es ist geschafft – die rohste Rohfassung von „Der tiefste Grund“ ist fertig! Ich kann euch jetzt schon sagen, dass es das schwierigste Buch war, das ich jemals geschrieben habe, aber für mich hat es sich gelohnt. Ich hoffe sehr, dass ihr zu dem gleichen Schluss kommen werdet. Momentan hat das Buch 55 Kapitel und ist 852 Seiten lang, aber da fällt sicherlich in der Überarbeitung noch etwas raus. Wenn nicht, muss ich die Buchstaben des Taschenbuchs noch kleiner machen, als es bei „Flüsterland und Zauberzeit“ der Fall war.
Es folgen nun zwei Überarbeitungsdurchgänge. Ich schaffe da im Schnitt ungefähr acht Seiten die Stunde, das heißt, alleine für meine Überarbeitungen brauche ich ca. zweihundert Stunden. Dann kommt meine Schwester an die Reihe, die das gesamte Buch lektorieren muss. Danach wird es natürlich wieder überarbeitet und einiges neu geschrieben werden. Und dann wird noch mal alles korrigiert. Wenn das gut klappt (die Betonung liegt auf „wenn“), müsste „Der tiefste Grund“ wie angekündigt zwischen Ende April und Mitte Mai fertig sein.
Und dann feiern wir :-).




Freitag, 17. Februar 2017


Meine Software Book Report hat mich heute verblüfft, denn sie kann nun all meine Amazon-Berichte aus den letzten fünfeinhalb Jahren auswerten und hat mir Zahlen präsentiert, die ich im Leben nicht selbst hätte ausrechnen können. Dabei ist Folgendes herausgekommen:

Ich habe bisher 237.394 E-Books verkauft. Zusätzlich wurden knapp 23.000 Bücher ausgeliehen, bevor KU eingeführt wurde.

Seit KU eingeführt wurde, wurden über das Verleihprogramm von Amazon 27,4 Millionen Seiten meiner Bücher gelesen. Ich hab’s aufgerundet, die tatsächliche Zahl ist 27.366.205.

Das Buch, mit dem ich am meisten verdient habe *räusper* (ist ja auch mal interessant), ist erstaunlicherweise „Feuersang und Schattentraum“, dicht gefolgt von „Flüsterland und Zauberzeit“ und „Mondpapier und Silberschwert“.

Das Buch, das bisher die meisten Bücher innerhalb eines Jahres verkauft hat, ist Aschenkindel. Alleine 28.000 E-Books sind in sieben Monaten über den digitalen Ladentisch gegangen, zusätzlich wurden über 5 Millionen Seiten über das Ausleihprogramm von Amazon gelesen, was 16.244 weiteren gelesenen Aschenkindel-E-Books entspricht.

Der letzte Sumpfloch Band „Der Ruf der Morgenwelt“, wurde bisher 15.000-mal gekauft bzw. über KU gelesen, was bedeutet, dass im Idealfall 15.000 Leser auf Band 8 gespannt sind. (Es geht voran – ich bin auf Seite 750 der Rohfassung von Band 8 und es fehlen noch ungefähr sechs Kapitel.)

Das Wesentliche steht natürlich nicht in meinem Book Report-Programm. Nämlich: All die gekauften Bücher und gelesenen Seiten gäbe es vermutlich kaum, wenn diese Bücher keine Seele hätten, nach der ich schreibend grabe und grabe und grabe. Ich bin so dankbar dafür, dass ich diese Arbeit machen darf! Jahrelang wäre ich glücklich gewesen, wenn meine Bücher auch nur EINEN Leser gehabt hätten. Dass es nun so viele sind, lässt sich gedanklich kaum fassen.

Das Foto, das ihr hier seht, hat im letzten Sommer der Fotograf Sebastian Heck aufgenommen, als er mich besucht hat, um die Fotos für den Focus zu schießen. Hier seht ihr mich in der Schlucht, durch die ich täglich mit meinen Hunden wandere. Wesentliche Gedanken – auch zum neuen Buch – nehmen hier Gestalt an.